WildBerry's Mannschaftstreffen mal anders...

Was ist das nur für eine verrückte und gleichzeitig angsteinflössende Zeit?!
Auf einmal ist man sein Hobby los und darf seine Familie nur noch in einzelnen Haushalten sehen. An Körperkontakt hat ja wohl noch keiner wieder gedacht?!

So sind Umarmungen von Mama mit einem Kuss auf die Stirn, mit den Worten: „Du schaffst das!“, immer beruhigend gewesen. Und jetzt? Fühlt sich so ein Satz doch wirklich ohne das Drücken und die Nähe ganz leer an. Ich weiß, dass wir auf höchstem Niveau rum mäkeln und nicht vergessen dürfen, dass es uns gut geht.
Dafür sage ich DANKE.
Durch die Kontaktsperre und die vielen anderen Einschränkungen bin ich beruflich sehr froh, dass sich die Lage nicht noch mehr zugespitzt hat. Natürlich fällt mir die freie Zeit privat, ohne das Handball spielen gleichzeitig schwer.
Wir haben uns in dieser Zeit schon wirklich lange nicht mehr gesehen. Ein ungewohntes Gefühl ohne den Ball. Einfach zum Abgewöhnen.
Nach einer doch längeren Zeit Abstinenz vom Mannschaftstrubel, haben wir die neue Technik genutzt, um uns wenigstens mal per Videochat zu sehen. Ein bisschen Workout ist natürlich dabei rum gekommen, aber sich auszutauschen war doch wirklich eine bleibende Erinnerung. Wir versuchen uns jetzt regelmäßig zu verabreden, um so auch von jeder einzelnen Spielerin aus der Mannschaft zu wissen, was bei ihr passiert. Es tut einfach gut. Mal ein paar Berührungspunkte zu haben die ihren Schwerpunkt in ganz anderen Themenbereichen liegen.

Ich hoffe euch allen da draußen geht es gut, bleibt Gesund und lasst euch nicht unterkriegen.
Eure Sassi:)

P.S.: unseren beiden frischen Mamas wünsche ich auch von Seiten der Mannschaft nachträglich nochmal einen wundervollen 1. Muttertag.