TuS Nettelstedt - WildBerry’s 22:18 (11:8)

Dieses Wochenende traten wir das vorletzte Auswärtsspiel der laufenden Saison beim TuS Nettelstedt an. Wie auch die Spiele zuvor war unser Kader sehr dezimiert aufgrund der vielen Verletzungen, jedoch erhielten wir Unterstützung von Miri - vielen Dank dafür!
Nettelstedt erwischte den besseren Start und konnte direkt mit 2:0 in Führung gehen. Durch die Tore von Jenny und Alina L. konnten wir jedoch in der 6. Minute direkt ausgleichen. Danach machte uns die 5:1 Abwehr der Nettelstedterinnen immer wieder Probleme und stellte uns vor Herausforderungen. Wir kamen vorne nicht richtig in unseren Spielfluss und auch die Laufwege funktionierten in der ersten Halbzeit kaum, sodass es letztendlich mit einem 11:8 für uns die Pause ging. Hierbei hielt uns vor allem Becky mit ihren tollen Paraden im Spiel.
In der 2. Halbzeit konnte Jule sich am Kreis durchsetzen und direkt zum 11:9 aufschließen. Jedoch fanden wir weiterhin keine Mittel gegen die Abwehr, sodass wir in der 40. Minute zeitweise mit 14:9 zurück lagen. Ab diesem Zeitpunkt spielten wir unter anderem wieder einmal mit einer 2. Kreisläuferin, dessen Variante sich auch in den Spielen zuvor schon als effektiv erwies. Und auch dieses Mal zeigte es seine Wirkung, denn Leno konnte den Platz auf rechts außen vermehrt nutzen, weshalb wir in der 49. Minute auf 15:14 heran kommen konnten. In dieser Phase des Spiels wäre definitiv mehr drin gewesen, jedoch schlichen sich wieder einige Unkonzentriertheiten ein und es gelang uns nicht, das Spiel noch einmal zu drehen. Letztendlich mussten wir in die Niederlage einwilligen.
Insgesamt bleibt jedoch zu sagen, dass wir uns zu keinem Zeitpunkt aufgegeben und wir als Mannschaft in dem kampfbetonten Spiel gekämpft haben. Es wäre definitiv von Vorteil gewesen, wenn die Schiedsrichter eher durchgegriffen und dem Spiel die Härte genommen hätten.

Für die WildBerry’s spielten:
Rebecca Lehmann, Alina Leidt (6/4), Leno Tölle (5), Alina Wessel (2), Saskia Ludwig (2), Julia Knehe (2), Jennifer Niggemann (1), Miriam Kampel, Lisa Nienhaus und Maren Kreutler.