TSG Altenhagen-Heepen – WildBerry's 31:27 (13:13)

Um es vorab zu sagen, ein Sieg wäre möglich gewesen, zumindest mal ein Unentschieden.
Unser Fokus lag diesmal auf dem Angriff, da wir uns dort in den letzten Spielen das Leben unnötig schwer machten.
Das Spiel startete mit einem Rückraumtor von Svenja. Altenhagen-Heepen gelang ein vier Tore-Lauf, dann verwandelte Alina L. unseren ersten 7-m. Im Angriff liefen viele Aktionen über die linke Seite, sodass Alina L., Sina und Sassi zu Torerfolgen kamen. Doch in diesem Spiel bröckelte unsere Abwehr. Uns fehlte die nötige Stabilität, wodurch die Gegnerinnen auf den Halb-Positionen ungehindert zum Wurf aus dem Rückraum ansetzen konnten. Es brauchte einige Minuten sich in der Abwehr abzusprechen und einzustellen. Nach 11 Minuten stand es 7:7, die Partie war ausgeglichen.
Mit einem 3-Tore-Lauf gingen wir zum 7:10 in Führung. Diesen Vorsprung konnten wir bis zur Pause nicht halten und gingen mit einem verwandelten 7-m von Alina L. kurz vor Schluss - mit einem Stand von 13:13 - in die Kabine. In der zweiten Halbzeit gelang uns das Zusammenspiel mit dem Kreis und wir gingen in Führung. Jule erzielte ein akrobatisches Tor (halb Dreher, halb Heber) und Alina B. warf das 18:18. Bis zur 40. Minute stand es wieder unentschieden (19:19). Einen Großteil haben wir in der Phase vor allem Becky zu verdanken, die viele Würfe parierte. Ab dann fehlte uns die Cleverness jede Situation auszuspielen, um die Punkte mit nach Hause zu nehmen. Unser Umschaltspiel funktionierte zu langsam, sodass Altenhagen-Heepen einfache Tempogegenstoßtore erzielen konnte. Altenhagen-Heepen konnte den Vorsprung in den letzten zehn Minuten konstant auf zwei bis drei Tore aufrechterhalten und das Spiel endete mit einem Tor von Sassi zum 31:27.
Schlussendlich fehlte uns über die 60 Minuten Cleverness und Stabilität in der Abwehr, sodass die zwei Punkte bei der TSG Altenhagen Heepen blieben.

Für die WildBerry’s spielten:
 Rebecca Lehmann, Maren Niestrath, Alina Leidt (8), Saskia Ludwig (8), Sina Owzarski (3), Julia Knehe (3), Svenja Köhler (3), Alina Berner (1) Petra Goll (1), Lisa Nienhaus, Alina Wessel, Flavia Zelle und Maren Kreutler

WildBerry’s – Spvg. Steinhagen 24:23 (12:12)

Am Samstagnachmittag reiste die Spvg. Steinhagen zu uns in die Leo-Halle. Das Spiel gegen den aktuell Fünftplatzierten versprach spannend zu werden.
Bis zum 5:5 war es zu Beginn ein Schlagabtausch beider Mannschaften. Auf unserer Seite konnten wir zweimal durch Jenny, einen verwandelten Siebenmeter durch Alina Leidt und Tore von Sina und Alina Berner punkten.
Anschließend erhöhte Steinhagen zunächst auf 10:6. Das rüttelte uns wach und es gelang uns fünf Tore auf Reihe zu erzielen. Alina Leidt startete den Torelauf und verwandelte einen sehenswerten Schlagwurf aus dem Rückraum. Ebenfalls aus dem Rückraum traf Svenja aus einer Block-Situation. Unsere beiden Außen Jenny und Maren steuerten auch noch zwei Treffer bei.
Auch Steinhagen punktete noch zweimal, ehe wir nach einem verwandelten Siebenmeter durch Alina Leidt bei einem Stand von 12:12 zur Halbzeitansprache in die Kabine gingen.
Auch in der zweiten Halbzeit konnte sich zunächst keine Mannschaft entscheidend absetzen. Durch jeweils zwei Tore von Sassi, Alina Leidt und Svenja sowie ein Tor von Maren im Gegenstoß erhöhten wir auf 19:17. Diesen Vorsprung konnten wir bis zum 24:21 sogar auf vier Tore ausbauen, ehe es den Steinhagenern zu bunt wurde und Sassi nach drei Toren in Folge in Manndeckung genommen wurde.
Leider konnten wir in den entscheidenden letzten Minuten nicht verhindern, dass unser Gegner den Abstand noch einmal verkürzte. Trotzdem reichte die Zeit für Steinhagen nicht mehr und so konnten wir am Ende einen verdienten Sieg feiern. Ein großes Kompliment geht an die gesamte Mannschaft, die alles gegeben und super gekämpft hat. Ein Sonderlob sprechen wir unseren beiden Torhüterinnen Becky und Sophie aus! Becky hat gerade in der zweiten Halbzeit stark gehalten und Sophie konnte insgesamt drei Siebenmeter entschärfen.

Nun geht es in die Osterpause. In den kommenden vier Wochen bleibt genug Zeit neue Kräfte zu mobilisieren und im Training noch einmal Gas zu geben. Erst am 14.04. starten wir in den Endspurt der Saison. Das erste der letzten fünf Spiele findet bei der TSG Altenhagen/Heepen statt.

Für die WildBerry’s spielten:
Rebecca Lehmann, Sophie Strumberg, Alina Leidt (7/4), Sassi Ludwig (5), Svenja Köhler (3), Jenny Niggemann (3), Maren Kreutler (2), Alina Berner (1), Julia Knehe (1), Sina Owzarski (1), Alina Wessel (1) und Lisa Nienhaus

HSV Minden-Nord II – WildBerry's 34:27 (20:14)

Am Samstagnachmittag fuhren die WildBerry‘s in den Kreis Minden, wo die jetzt drittplatzierte zweite Frauenmannschaft auf uns wartete.
Die Partie begann mit viel Tempo und wir wussten, dass dies kein einfaches Spiel werden wird. Eine Chance bestand dennoch.
Unseren ersten Treffer erzielte Berni, aber Minden konnte durch ihre frei gelaufene Halblinke drei Tore auf Reihe erzielen. Sina setzte sich schön zum 4:2 durch und das Spiel nahm über einen vier Tore-Lauf der Mindenerinnen an Fahrt auf. Alina L. versenkte das erste Mal den Ball von der Marke im Tor (8:3). Allmählich arbeiteten wir uns in die offene Deckung der Mindenerinnen ein und das Zusammenspiel mit dem Kreisläufer zeigte seine Wirkung. So konnte Sina zwei Treffer zum 10:5 setzen. Doch Minden ließ uns nicht zu nah rankommen und konnte in dieser Phase durch viele Einzelaktionen punkten, von denen Becky noch einige entschärfte. Sie motivierte uns aus dem Tor heraus und Jule erkämpfte sich vier Treffer am Kreis. Dann ging es in die letzten zehn Minuten von Halbzeit eins. Immer wieder gelang Minden das einfache Tor durch einen Tempogegenstoß und wir konnten das Ergebnis, trotz sehenswerter Tore von den Halb-Positionen, bis zur Halbzeit nicht weiter verringern. Mit einem 20:14 gingen wir in die Kabine.
Zu Anfang der zweiten Halbzeit hatten wir mit dem ungewohnt klebrigen Ball zu kämpfen und haben zu viele Bälle tollpatschig verloren. Die Pässe, die wir nicht zu unseren Mitspielerinnen bekamen, konnte Minden in ihrem Angriffsspiel nutzen und die Situation zu Ende ausspielen. Tor um Tor wurde erzielt und die Zeit für eine Aufholjagd lief gegen uns. Sina ackerte als zweite Kreisläuferin und verwandelte durch einen Hechtsprung zum 24:17. Die Gegnerinnen waren fix im Angriff und schnell in der Abwehr am rutschen. Auch uns gelang ein drei-Tore-Lauf durch Aktionen von Sassi & Lisa und Alina L. im Nachwurf bei einem 7-m. Einige fragwürdige Entscheidungen seitens der Schiedsrichter, vor allem in Halbzeit zwei, machten uns das Leben zusätzlich schwer. Minden vergrößerte den Abstand. Sina tankte sich in den letzten Minuten drei Mal in Folge bis zum Tor durch und Alina W. beendete das Spiel mit einem Gegenstoßtor. Sicherlich war das nicht unserer schlechtestes Spiel und es gab viele Tore zu sehen. Dennoch gibt es viele Kleinigkeiten in der kommenden Woche zu trainieren und die üblichen Fehler zu minimieren.

Für die WildBerry’s spielten:
Rebecca Lehmann, Maren Niestrath, Sina Owzarski (9), Julia Knehe (6), Alina Leidt (4/3), Saskia Ludwig (3), Lisa Nienhaus (2), Jennifer Niggemann, Alina Wessel, Alina Berner (1) und Maren Kreutler.

WildBerry‘s - HCE Bad Oeynhausen 27:26 (12:14)

Am Sonntagabend hieß es für uns gegen den HCE Bad Oeynhausen, in eigener Halle zwei wichtige Punkte zu sichern.

Wir fingen jedoch wieder etwas holprig an. Die Abwehr stand anfangs nicht richtig und im Angriff wurde mal wieder Tempo mit Hektik verwechselt, wodurch wir bis zur Auszeit in der 10. Minute bei einem Spielstand von 3:7, einem Rückstand hinterherliefen. Nachdem Jule sich jedoch erstmals am Kreis richtig durchsetzen konnte und Helen in Unterzahl von Außen ein Tor machte, lief es in der Abwehr auch besser, was zu einem Spielstand von 6:8 führte. In der 19. Minute gelang uns durch Jule der Ausgleichstreffer zum 9:9. Bis zur Halbzeit konnte sich Bad Oeynhausen jedoch wieder mit zwei Toren absetzen. Nach der Halbzeit war der Knoten bei uns dann erstmals geplatzt. Innerhalb von 3 Minuten trafen Jule und Sina zur Führung von 15:14 für uns. Jedoch "verdamelten" wir wieder einige Bälle und waren in der Abwehr etwas zu nachlässig, woraufhin Bad Oeynhausen sich wieder mal mit zwei Toren absetzen konnte. Ab der 50. Minute, bei einem Spielstand von 22:23, begann der Kampf um den Sieg. Es viel Tor um Tor und keine Mannschaft konnte sich ab nun ein Torepolster schaffen. Zudem hatten wir trotz anfangs gut besetzter Bank (hier gilt ein besonderer Dank an Svenja und Helen fürs Aushelfen) zum Ende nur noch wenige Auswechselspieler durch etliche Verletzungen. Wir hoffen, dass es nicht allzu schlimm ist und wünschen Allen eine gute Besserung. Letztendlich konnten wir uns jedoch durch ein Gegenstoßtor von Sassi und einem schönen Tor von Helen aus einem Freiwurf heraus in der letzen Minute zu einem 27:26-Sieg durchsetzen.

Für die WildBerry’s spielten: Rebecca Lehmann, Maren Niestrath, Helen Stapela (7), Saskia Ludwig (7/3), Julia Knehe (4), Sina Owzarski (3),Alina Leidt (3/2), Alina Wessel (2), Svenja Köhler (1), Maren Kreutler, Lisa Nienhaus, Jennifer Niggemann, Petra Goll und Alina Berner.

TuS Borgholzhausen - WildBerry’s 29:22 (14:09)

Am späten Samstagabend machten wir uns auf den Weg zum aktuellen Tabellenzweiten Borgholzhausen. Die Anwurfzeit verschob sich von 19:15 Uhr auf 19:30 Uhr, da es bereits den ganzen Tag schon Verzögerungen im Spielplan von Borgholzhausen gegeben hatte. Das führte dazu, dass wir uns am Spielfeldrand und in den Fluren der Halle warmmachen mussten. Leider mussten wir krankheitsbedingt auf Petra verzichten, sodass wir nur Jule als „richtige“ Kreisläuferin dabei hatten, dafür konnte aber Alina L. nach der langen Verletzungspause das erste Mal in diesem Jahr wieder spielen.
Wir kamen gut ins Spiel und konnten durch schön herausgespielte Tore von Jenny und Alina W. bis zum 2:2 (4. Minute) mithalten, danach jedoch standen uns mehrfach der Pfosten oder die Latte im Weg. Wir belohnten unsere guten Aktionen und Kreisanspiele am heutigen Abend einfach nicht, sodass wir mit 07:02 zurücklagen. Alina B. konnte durch ihre Würfe von außen immer wieder aufschließen, jedoch gingen wir mit einem 14:09 in die Halbzeit. Auffällig war, dass wir größtenteils nur 7m-Tore kassierten und kaum Tore aus dem Spiel heraus. Bärbel stellte in der zweiten Halbzeit auf eine 5:1-Deckung um, um den Spielfluss und die guten Aktionen der Halben zu unterbinden. Das zeigte auch die gewünschte Wirkung, sodass es uns gelang auf ein 17:14 (41. Minute) aufzuschließen durch Tore von Alina B., Sassi und Jule. Schade ist, dass wir diesen Aufwind nicht genutzt und einfach nicht die richtige Körpersprache gezeigt haben, wodurch Borgholzhausen wieder auf 21:14 davon ziehen konnte. Danach gelang es uns nicht mehr, nochmal in Reichweite zu kommen, sodass wir uns letztendlich mit 29:22 geschlagen geben mussten.
Ein schlussendliches Fazit ist: wir müssen unsere Chancen konsequenter nutzen und uns für gute Aktionen belohnen! Hätten wir die verworfenen 7m und die mindestens 10 Latten- und Pfostentreffer reingemacht, hätte das Spiel möglicherweise eine andere Wendung genommen.

Für die WildBerry’s spielten:
Rebecca Lehmann, Maren Niestrath, Alina Leidt (6/4), Alina Berner (5), Saskia Ludwig (4), Julia Knehe (2), Sina Owzarski (2), Jennifer Niggemann (1), Lisa Nienhaus (1), Alina Wessel (1) und Maren Kreutler.