TuS Borgholzhausen - WildBerry’s 29:22 (14:09)

Am späten Samstagabend machten wir uns auf den Weg zum aktuellen Tabellenzweiten Borgholzhausen. Die Anwurfzeit verschob sich von 19:15 Uhr auf 19:30 Uhr, da es bereits den ganzen Tag schon Verzögerungen im Spielplan von Borgholzhausen gegeben hatte. Das führte dazu, dass wir uns am Spielfeldrand und in den Fluren der Halle warmmachen mussten. Leider mussten wir krankheitsbedingt auf Petra verzichten, sodass wir nur Jule als „richtige“ Kreisläuferin dabei hatten, dafür konnte aber Alina L. nach der langen Verletzungspause das erste Mal in diesem Jahr wieder spielen.
Wir kamen gut ins Spiel und konnten durch schön herausgespielte Tore von Jenny und Alina W. bis zum 2:2 (4. Minute) mithalten, danach jedoch standen uns mehrfach der Pfosten oder die Latte im Weg. Wir belohnten unsere guten Aktionen und Kreisanspiele am heutigen Abend einfach nicht, sodass wir mit 07:02 zurücklagen. Alina B. konnte durch ihre Würfe von außen immer wieder aufschließen, jedoch gingen wir mit einem 14:09 in die Halbzeit. Auffällig war, dass wir größtenteils nur 7m-Tore kassierten und kaum Tore aus dem Spiel heraus. Bärbel stellte in der zweiten Halbzeit auf eine 5:1-Deckung um, um den Spielfluss und die guten Aktionen der Halben zu unterbinden. Das zeigte auch die gewünschte Wirkung, sodass es uns gelang auf ein 17:14 (41. Minute) aufzuschließen durch Tore von Alina B., Sassi und Jule. Schade ist, dass wir diesen Aufwind nicht genutzt und einfach nicht die richtige Körpersprache gezeigt haben, wodurch Borgholzhausen wieder auf 21:14 davon ziehen konnte. Danach gelang es uns nicht mehr, nochmal in Reichweite zu kommen, sodass wir uns letztendlich mit 29:22 geschlagen geben mussten.
Ein schlussendliches Fazit ist: wir müssen unsere Chancen konsequenter nutzen und uns für gute Aktionen belohnen! Hätten wir die verworfenen 7m und die mindestens 10 Latten- und Pfostentreffer reingemacht, hätte das Spiel möglicherweise eine andere Wendung genommen.

Für die WildBerry’s spielten:
Rebecca Lehmann, Maren Niestrath, Alina Leidt (6/4), Alina Berner (5), Saskia Ludwig (4), Julia Knehe (2), Sina Owzarski (2), Jennifer Niggemann (1), Lisa Nienhaus (1), Alina Wessel (1) und Maren Kreutler.

WildBerry’s - TSV Hahlen II 17:21 (7:8)

Am späten Samstagabend empfingen wir die Zweitvertretung des TSV Hahlen, die momentan Tabellenführer unserer Liga sind. Es versprach ein spannendes Spiel zu werden, denn wir wollten unbedingt an unsere Leistung aus dem letzten Spiel gegen Jöllenbeck anknüpfen und waren hochmotiviert. Nachdem Jule das 1:1 erzielen konnten, stellten wir jedoch den Torfluss mal wieder ein. Vorne vergaben wir wieder unzählige Chancen und wenn wir uns den Ball mal in der Deckung erkämpfen konnten, belohnten wir uns vorne nicht, da sich wieder viele technische Fehler einschlichen. Hahlen konnte sich somit auf 1:5 in der 11. Minute absetzen, ehe Sassi erst wieder in der 15. Minute der Anschlusstreffer gelang. Becky konnte in der 18. Minute noch einen 7m entschärfen und ab da fingen wir an, uns wieder zurück zu kämpfen und konnten letztendlich durch 4 Tore von Sassi mit einem 7:8 in die Halbzeitpause gehen. Zum Wiederanpfiff gelang Alina W. der Ausgleichstreffer zum 8:8, doch einige Absprachefehler in der Deckung führten zu einem 8:11 durch 3 Tore auf Reihe von der Kreisläuferin. Sassi und Alina W. konnten in der 41. Minute noch einmal auf ein 11:12 verkürzen, doch ab da liefen wir ständig einem 3-4 Tore Rückstand hinterher, den wir nicht mehr aufholen konnten. Somit gewann Hahlen schlussendlich 17:21. Eine super Leistung zeigte heute Becky, die uns mit ihren Paraden immer im Spiel halten konnte und uns Sicherheit in der Deckung gab. Schade ist es daher, dass wir diese Möglichkeiten vorne im Angriff nicht nutzen konnten. Ein großer Dank geht auch an Flavia, die uns in diesem Spiel wieder tatkräftig unterstützt hat!
Letztendlich kann man sagen, dass wir uns heute selber geschlagen haben, denn es wäre definitiv mehr drin gewesen. Unsere Abwehr stand größtenteils das ganze Spiel über sehr gut und wir konnten uns einige Bälle erarbeiten, die wir vorne allerdings nicht im Tor unterbringen konnten. Somit entschieden die kleinen Unkonzentriertheiten und die fehlende Abschlussstärke das Spiel.
Jetzt genießen wir erstmal das spielfreie Wochenende und freuen uns auf die Ausrichtung des Kreispokals. Dazu sind alle herzlich am 10. und 11. Februar ins Leopoldinum eingeladen.

Für die WildBerry’s spielten:
Rebecca Lehmann, Maren Niestrath, Saskia Ludwig (10/4), Alina Wessel (2), Sina Owzarski (2), Jennifer Niggemann (1), Julia Knehe (1), Alina Berner (1), Maren Kreutler, Lisa Nienhaus, Petra Goll und Flavia Zelle.

WildBerry‘s - TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck ll 26:17 (9:13)

Heute holten wir uns -hart erkämpft und letztendlich verdient- die ersten 2 Punkte im Jahr 2018.
Wir fingen jedoch, wie in den letzten Spielen auch, holprig an. Durch fehlende Konzentration kam es zu Fehlpässen und frei verworfenen Toren. Was Jöllenbeck ausnutzte und 10:3 in Führung ging. Nach dem Bärbel eine Auszeit nahm und uns ermahnte an uns zu glauben und das zu tun was wir eigentlich können, kamen wir ins Spiel. Nun Stand die Abwehr, wir rutschen, haben uns gegenseitig geholfen und hatten heute mit Maren eine überragende Torhüterin hinter uns stehen. Aus der guten Abwehr heraus ging es nun in den Angriff, indem wir uns immer wieder schwer tun. Doch Alina Wessel, die in dieser Phase des Spiels besonders viel Ruhe und Struktur reinbrachte und Helen mit vielen schönen Toren aus dem Rückraum, half den WildBerry‘s auch vorne den Torerfolg zu finden. Was zu einem Spielstand, durch einen verwandelten Siebenmeter von Lisa, von 7:11 kurz vor der Pause führte. Unsere Aufholjagd hatte somit begonnen, wir kämpften uns bis zur Halbzeit auf ein Ergebnis von 9:13 an Bielefeld/Jöllenbeck heran.
Nun hieß es jedoch auch nach der Halbzeit weiterhin alles zu geben. Doch dies gelang uns, im Angriff lief es und kurz vor der 40. Minute gelang uns der Ausgleich zu einem 14:14 geworfen von Helen. Nun schafften wir es, über eine weiterhin gut stehende Abwehr auch im Angriff unsere Tore zu machen. Hier gilt ebenfalls unsere neue Mitspielerin Jenny heraus zu heben, die uns mit ihren Toren heute zum Sieg verhalf. Nun passte bei uns alles und bei Bielefeld/Jöllenbeck war die Luft raus. Uns gelangen durch ein schönes Zusammenspiel als Team die Tore im Angriff und die Abwehr und unsere Torhüterin Maren war da. Was zu einem Sieg von 26:17 für die WildBerry‘s führte.

Für die WildBerry’s spielten: Rebecca Lehmann, Maren Niestrath, Helen Stapela (7), Saskia Ludwig (6/1), Lisa Nienhaus (3/3), Jennifer Niggemann (3), Sina Owzarski, Alina Berner (3), Julia Knehe (1), Petra Goll , Alina Wessel und Maren Kreutler.

TV Sachsenroß Hille - WildBerry's 24:16 (11:04)

Am heutigen Abend waren wir zu Gast beim Aufsteiger aus Hille. Von Anfang an war klar, dass dies ein spannendes Spiel werden sollte, denn Hille war unser direkter Tabellennachbar. Wir kamen sehr schleppend ins Spiel und so konnte Hille direkt auf 2:0 vorlegen. Erst in der 7. Minute gelang uns der Anschluss durch ein 7m Tor von Sassi. Ab diesem Moment stellten wir den Torfluss komplett ein - etliche Würfe gingen an den Pfosten, an die Latte oder kamen erst gar nicht bei unserer Mitspielerin an. Wir machten uns das Leben selber schwer. Hille spielte dagegen frei auf: sie nutzen unsere Lücken in der Abwehr gnadenlos aus und gingen mit 6:1 in Front. Erst in der 15. Minute gelang uns das zweite Tor durch einen Tempogegenstoß von Jule. Aber auch dann wollte der Knoten nicht platzen und das Ende der ersten Halbzeit ist schnell erzählt. Wir erzielten nur noch 2 weitere Tore durch Sassi und Sina und gingen mit 11:4 in die Halbzeit. Uns war allen klar, dass wir dieses Spiel nicht kampflos aufgeben wollten und dass eine erhebliche Steigerung in Halbzeit zwei nötig wäre. Also stellte Bärbel die Abwehr auf 5:1 um und es zeigte auch Wirkung. Wir konnten einige Bälle abfangen und auf 12:5 verkürzen (34. Minute). Jedoch gelang es uns in der gesamten 2. Halbzeit kein einziges Mal, nochmal richtig Anschluss zu finden. Fehlwürfe, weitere Pfosten- oder Lattentreffer und oftmals ein zu kopf- und ideenloses Spiel machten uns einen Strich durch die Rechnung. Das positive ist jedoch, dass wir in der 2. Hälfte Moral zeigten und uns nicht kampflos ergaben. Die 2. Halbzeit war definitiv ein Spiel auf Augenhöhe mit einigen schönen Treffern aus dem Rückraum und von außen. Ein großer Dank geht dabei an Flavia aus der 2. Mannschaft, die uns heute tatkräftig unterstützt hat und ihr erstes Landesliga-Tor zum zwischenzeitlichen Spielstand von 22:15 (57. Minute) erzielte. Alina W. konnte durch einen Gegenstoß auf 23:16 aufschließen, den Schlusspunkt zum Endstand von 24:16 setzte jedoch nochmal Hille.
Jetzt gilt es, dieses Spiel schnell abzuhacken und zu alter Spielstärke zu finden. Wir verfallen momentan zu sehr in unsere alten Muster und sind ideenlos im Angriff. Daran gilt es weiterhin zu arbeiten, damit wir die ersten Siegerpunkte im neuen Jahr einfahren können. Dazu haben wir bereits kommenden Sonntag um 17 Uhr die Möglichkeit gegen die 2. Mannschaft aus Jöllenbeck. Kommt alle ins Leopoldinum und verhelft uns gemeinsam zum Sieg!

Für die WildBerry’s spielten: Rebecca Lehmann, Maren Niestrath, Lisa Nienhaus (4/1), Julia Knehe (3), Petra Goll (2), Alina Wessel (2), Saskia Ludwig (2/2), Sina Owzarski (1), Flavia Zelle (1), Alina Berner (1) und Maren Kreutler.

Noch punktlos nach der Winterpause: WildBerry‘s - TG Herford 16:23

Nach einer ziemlich langen spielfreien Pause ging es am Sonntag für die WildBerry‘s das erste Mal im neuen Jahr wieder auf die Platte.
Das lange Warten hatte ein Ende und die Motivation war hoch, die weniger erfolgreichen Spiele aus dem letzten Jahr zu vergessen und stark aus der Pause zurückzukehren. Das gelang uns so leider nicht wie erhofft, wie man schonmal vorweg nehmen kann.
Wir starteten mit einem 2 Tore Rückstand in die Partie und konnten erst mit zwei 7-m-Treffern von Sassi zum 2:2 ausgleichen.
Die Gegnerinnen zogen mit einem drei Tore-Lauf davon, ehe Lisa den Ball im Tor unterbrachte.
Die Anfangsphase war durch wenige schöne Aktionen geprägt und wir hatten selten zündende Ideen. Immerhin verloren wir den Anschluss nicht komplett. Zu diesem Zeitpunkt stand die Deckung gut und die Absprachen in der Mitte klappten. Nach einem weiteren Tor von Lisa und zwei der Herforderinnen konnten wir klein-Maren freispielen und das Feld von rechts abräumen. Doch die Gegnerinnen ließen nicht locker und wir liefen weiterhin einem drei Torevorsprung hinterher.
Durch einen Wechsel auf der linken Seite konnte Berni über den Rückraum einlaufen und erzielte das 6:8. Die Pause nahte und Petra setzte den letzten Treffer der ersten Halbzeit und wir gingen mit einem 7:10 in die Kabine.
Was dann in Halbzeit zwei folgte, hat nicht sonderlich spannend ausgesehen.
Die Gegnerinnen trafen von der 7-m-Marke und Sinas und Jules Treffer war ein Hoffnungsschimmer das Spiel nicht jetzt schon abzugeben. Nachdem Herford mit einem 9:15 davonzog, folgte prompt die Auszeit und Ansprache. Unser Spiel wurde immer statischer und über die Mittelposition war kein Durchkommen, sodass uns die richtigen Ideen und Anspielstationen fehlten. Mit zwei 7-m verkürzte Lisa zum 11:15, bei dem sie den zweiten schön durch die Beine der Torfrau zwirbelte.
Wir verloren zu viele Bälle, was zu Tempogegenstößen seitens der Herforderinnen führte, die diese einfachen Chancen dankend annahmen.
Selbst in einer Überzahlsituation sahen wir die freien Mitspielerinnen nicht und verrannten uns in der gegnerischen Abwehr. Herford zog langsam aber sicher davon. Das 12:19 erarbeitete sich Alina W. Das Tor von klein-Maren und Berni konnte auch nicht mehr allzu viel am Spielstand (14:21) und dem immer näher rückenden Abpfiff zehn Minuten vor Schluss ändern.
In der 53. Minute konnte unsere große-Maren einen Tempogegenstoß der freien Herforderin parieren. Berni traf noch einmal und schließlich setzte Lisa den Schlusstreffer mit einem verwandelten 7-m zum Endstand von 16:23.
Fazit des Spiels: Wir können unsere Leistung nicht schön reden und sind nicht positiv ins neue Handballjahr gestartet. Bis zum nächsten Spiel gilt es nun die individuellen sowie die mannschaftlichen Fehler zu besprechen und abzustellen, um in den letzten beiden Spielen der Hinrunde nochmal anzugreifen und Punkte einzufahren.
Danke an Helen, die unseren personell geschwächten Kader tatkräftig unterstütze!

Krönender Abschluss zum nicht gewonnenen Spiel waren die eiskalten Duschen, die nach der Hitze in der stickigen Halle mit dem rutschigen Hallenboden kaum von der Heim-und Gastmannschaft genutzt werden konnte.

Für die WildBerry‘s spielten: Rebecca Lehmann, Maren Niestrath, Lisa Nienhaus (5), Alina Berner (3), Maren Kreutler, Saskia Ludwig (je 2), Petra Goll, Julia Knehe, Sina Owzarski, und Alina Wessel (je 1) und Helen Stapela