HSG Hüllhorst II -WildBerry’s 19:20 (11:9)

Nach den letzten beiden unnötigen Niederlagen gegen Minden und Oeynhausen wollten wir unbedingt verhindern, dass sich diese Negativserie fortsetzt. So reisten wir zum frühestens Auswärtsspiel (12:45 Uhr) in dieser Serie (vielleicht sogar in der gesamten Landesliga Zeit der WildBerry’s) in den Norden nach Hüllhorst.

Unsere Torhüterin Maren konnte leider während des gesamten Spiels nicht eingreifen, weil sie sich beim Einwerfen am Rücken verletzte. Gute Besserung!! Die erste Halbzeit ließ phasenweise noch nicht unseren Siegeswillen erkennen und wird nur kurz angerissen. Wie erwartet, boten die Gegnerinnen eine bissige Abwehr und ein effektives Zusammenspiel mit dem Kreis, was uns schon im Hinspiel Probleme bereitet hatte. Die Abstimmung in unserer Abwehr passte zu Beginn noch nicht und leider ließen wir vorne zu viele Chancen liegen. Punkten konnten wir nur durch fünf Siebenmeter davon vier erfolgreich verwandelt von Alina Leidt. Weitere Tore fielen durch Sassi, Helen und Sina. Vielleicht lag es an der kalten Halle, dass wir nicht richtig auf Betriebstemperatur kamen.

Nach einer klaren und motivierenden Ansprache durch Bärbel ging es zurück in auf das Feld. Sassi kam jetzt richtig gut ins Spiel und steuerte drei Tore hintereinander bei. Und auch Helen zeigte mal wieder ihre Rückraumstärke. Wunderschön war der Treffer, den sie in das rechte obere Eck der gegnerischen Torhüterin zimmerte. Da passte wirklich kein Blatt mehr zwischen. Vier Tore von ihr hintereinander veranlassten die Hüllhorster dazu ihre Deckung umzustellen. Fortan wurden unsere Halben kurz genommen. Parallel dazu nahmen sie im Angriff ihre Torhüterin aus dem Tor um mit einem siebten Feldspieler zu agieren. Der Wechsel zurück in die Abwehr klappte zweimal nicht schnell genug, was Laura ausnutzte und in das leerstehende Tor traf. Vor allem wegen ihrer Paraden und langen Pässe zeigte sie ein gutes Spiel!
Ab dem 16:17 gaben wir die Führung nicht mehr aus der Hand und konnten die ersehnten zwei Punkte auf unserem Konto verbuchen.

Für die WildBerry’s spielten:
Laura-Ann Siepert (2), Rebecca Lehmann, Maren Niestrath, Helen Stapela (6/2), Sassi Ludwig (5), Alina Leidt (4/4), Clara Baldin, Julia Knehe, Sina Owzarski (jeweils 1), Klara Brückner, Petra Goll, Maren Kreutler, Anna Missling und Alina Wessel.

Das nächste Spiel findet am kommenden Sonntag den 26.03 zur gewohnten Uhrzeit um 17 Uhr statt. Gegner ist der TV Verl II.

WildBerry's - HCE Bad Oeynhausen 20:28 (11:15)

Vielleicht war es eine selbsterfüllende Prophezeiung? Die Spielberichtschreiberin wurde vor dem Spiel gefragt, wie die Chancen gegen Bad Oeynhausen stehen und antwortete, dass von der Tabellensituation klar für die WildBerry's spricht, man jedoch gegen Bad Oeynhausen bisher immer ganz schlecht ausgesehen habe. Zunächst war davon aber nichts zu sehen, beide Teams legten munter los und Jule versenkte gleich einen Gegenstoß zum 1:0. Bis zum 4:4 schien die Welt noch in Ordnung, dann schlichen sich die ersten Patzer in der Abwehr ein und auch vorne wollte der Ball nicht mehr ins Gehäuse. Beim Stand von 4:6 schwante Trainerin Bärbel Böses und versuchte, dies durch ein Team-Timeout aufzuhalten, was leider nur zum Teil gelang. Die Oeynhausenerinnen nutzten ihren Rückenwind konsequent weiter, während sich die WildBerry's immer schwerer taten gegen die recht offensive Abwehr der Gäste. Bärbel stellte im Angriff auf zwei Kreisläufer um, was eigentlich ein richtig guter Schachzug war, aber irgendwie klebte das Pech an den Fingern. Dennoch wurde beherzt weiter gefightet und es kam Hoffnung auf, als Helen von der eher ungewohnten Rechtsaußenposition einige Treffer beisteuern konnte. Mit Treffern von Jule und Alina Leidt kam man auf 11:13 heran, verbaselte dies aber sogleich wieder durch eine nicht konsequent genug zupackende Abwehr, die Bad Oeynhausen nicht genug Gegenwehr bot und bis zur Pause noch zwei Treffer zuließ zum 11:15.
Nach der Pause bot sich das gleiche Bild - die WildBerry's bemühten sich redlich, zeigten aber nicht die Körpersprache, die erforderlich gewesen wäre. Oeynhausen bewies mehr Zug zum Tor und baute den Vorsprung aus auf 14:19, während die WildBerry's die vorhandenen Chanchen nur mangelhaft ausnutzten und zum Schluss nicht mehr genug an sich glaubten, um das Spiel noch zu drehen. Letztendlich war es deshalb ein verdienter Sieg der Gäste, während sich die WildBerry's an die eigene Nase packen und beim nächsten Spiel beim Tabellenschlusslicht in Hüllhorst wieder alles in die Waagschale werfen müssen, um die bislang gute Saison nicht durch solche Aussetzer zu verkorksen.

Für die WildBerry's spielten: Rebecca Lehmann, Laura Siepert, Maren Niestrath, Helen Stapela (10/3), Julia Knehe (2), Alina Leidt (2), Sina Owzarski (2), Clara Baldin (2), Petra Goll (1), Maren Kreutler (1), Anna Missling (1), Klara Brückner und Alina Wessel.

Turnier der Minis am Sonntag

Am Sonntag von 12-14 Uhr wird in der Sporthalle des Grabbe-Gymnasiums an der Georg-Weerth-Straße unser jüngster Handball-Nachwuchs zum Ball greifen. In Turnierform messen sich unsere Minis mit drei anderen Teams aus dem lippischen Handballkreis und freuen sich natürlich sehr über ordentliche Anfeuerung von den Zuschauerrängen! Diesmal sind auch unsere Mini-Mädchen dabei, von denen allerdings die meisten nach den Osterferien bereits in die E-Jugend wechseln. Wir suchen also weiterhin Verstärkung für unsere Minis! Nähere Infos zu den Miniteams (Jungen und Mädchen) sind unter www.handball-detmold.de zu finden.

HSV Minden Nord 2-WildBerry's 29:23 (15:10)

Am Sonntagabend reisten wir in den Mindener Norden. Im Training hatte Bärbel uns intensiv auf die offensive und aggressive Abwehr der Gegnerinnen eingestellt. Trotzdem fanden wir in den ersten Minuten absolut kein Mittel im Angriff. Im Gegenzug warfen die vielen sehr jungen und agilen Minderinnen ein Tor nach dem anderen und tankten sich beinahe mühelos durch unsere Abwehr durch. Schnell gerieten wir in den Rückstand. Dies war der Grund für Bärbels frühe Auszeit.
Anschließend wurde unsere Leistung etwas besser. Unser Spiel mit zwei Kreisläuferinnen zwang Minden dazu ihre offensive Abwehr umzustellen, was unserem Angriffsspiel die nötigen Lücken brachte. So konnten ein paar Angriffe schön ausgespielt werden. Es reichte allerdings nur zu einem 15:10 zur Halbzeit. Unsere starken Torhütermädels Maren und Laura sorgten dafür, dass Minden den Abstand nicht noch mehr vergrößern konnten.
Gestärkt gingen wir in die zweite Halbzeit. Die Abwehr stand nun kompakter zusammen und im Angriff sorgten Helen (u.a. durch ihre erfolgreichen 7m) und Sassi für Lichtblicke. Bis zur 50. Minute kamen wir sogar auf zwei Tore ran. Dann verließen uns aber langsam die Kräfte und es schlichen sich vermehrt Fehler ein. Wieder waren es Laura und Becky (bei den 7m) die unseren starken Rückhalt bildeten und uns vor Schlimmeren bewahrten. Das kräftezehrende Spiel endete mit 29:23 für Minden Nord.
Ab heute gilt die Konzentration dem kommenden Spiel gegen HCE Bad Oeynhausen. Dieses findet am kommenden Samstag (11.03) um 17 Uhr im Leopoldinum statt. Wir würden uns sehr freuen, wenn viele von euch am Heimspieltag teilnehmen. Vor uns spielt um 15 Uhr die Männer2 gegen den VfL Schlangen und nach uns die Männer 1 gegen TuS Brake (19.00 Uhr).

Für die WildBerry's spielten:
Rebecca Lehmann, Maren Niestrath, Laura Ann Siepert, Sassi Ludwig (6), Helen Stapela (6/3), Alina Wessel (3), Alina Leidt (3/2), Clara Baldin (2), Sina Owzarski (2), Julia Knehe (1), Klara Brückner, Petra Goll, Maren Kreutler, Anna Missling

Wilde Beere in England

Wie bereits vor einigen Wochen berichtet, bin ich, Alina, für einen Monat in England (Cambridge). Heute bricht meine letzte Woche hier an und was kann ich anderes sagen als "What a great experience!". Es gefällt mir super hier und ich habe in diesen 4 Wochen so viel gelernt - nicht nur British English, sondern auch eine Menge über mich selbst. Ich hatte die Möglichkeit so viele tolle Städte hier entdecken und somit jede Seite von England kennen lernen zu können. Was ich aber vor allem festgestellt habe ist, dass mir Handball unfassbar fehlt. Es ist wirklich eine Qual, vor dem Handy mit den WildBerry's per Liveticker mitfiebern zu müssen und sie nicht physisch auf dem Feld unterstützen zu können. Aber 2 Siege in 2 Spielen ist eine super Leistung, worüber ich mich sehr gefreut habe. So kann es weiter gehen!

Jetzt werde ich meine letzte Woche hier in good old England noch genießen, ehe ich am 05.03. wieder selbst aktiv auf dem Feld stehen werde. Ich freue mich auf euch alle!!

Alina

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